Europäische Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen feiern das nächste Rekordjahr

VDMA

Luciano Anceschi, Managing Director der Tria Group, auf der EUROMAP Generalversammlung als Präsident wiedergewählt | Volle Auftragsbücher lassen auch für 2018 Gutes erwarten

Auf der EUROMAP-Generalversammlung am 15. Juni 2018 in Linz wählten Unternehmensvertreter Präsidium und Geschäftsführung für die nächste Amtsperiode 2018 bis 2021:

  • Luciano Anceschi, Tria, Cologno Monzese (Präsident)
  • Michael Baumeister, Brückner Maschinenbau, Siegsdorf (Vice President)
  • Thorsten Kühmann, VDMA, Frankfurt (Secretary General)

„Die enge Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist für die Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen enorm wichtig, wenn es um die Bewältigung zentraler Themen wie Industrie 4.0 oder Circular Economy geht“, ist Luciano Anceschi, der neu gewählte EUROMAP-Präsident, überzeugt. Die Stimmung unter den europäischen Kunststoff- und Gummimaschinenbauern, die sich im europäischen Dachverbandes EUROMAP zusammengeschlossen haben, ist ausgezeichnet. Auf ihrer Generalversammlung in Linz feierten sie schon jetzt das nächste Rekordjahr. Seit 2009 legte die Produktion der europäischen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer auf geschätzte 15,3 Mrd. Euro zu, was einem Anstieg von 99 Prozent innerhalb der letzten acht Jahre entspricht. Im Jahr 2017 wuchs die EUROMAP-Produktion mit 7 Prozent sogar überdurchschnittlich.

Volle Auftragsbücher lassen auch für 2018 Gutes erwarten

Ein Ende des Wachstums ist für 2018 noch nicht absehbar. Aufgrund der weiterhin vollen Auftragsbücher rechnet EUROMAP für die europäischen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer mit einem Umsatzwachstum von 2 Prozent. Die außergewöhnlich lange Boomphase hat auch ihre Schattenseiten. Die Lieferzeiten sowohl der Maschinenbauer als auch der Zulieferer sind enorm, darüber hinaus haben die Unternehmen große Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden. Eine Abkühlung der Konjunktur wird auch aus diesen Gründen immer wahrscheinlicher.

Die weltweite Produktion von Kunststoff- und Gummimaschinen stieg um 4 Prozent. Dabei gewannen insbesondere die chinesischen Wettbewerber an Stärke. 2017 produzierten sie bereits Maschinen und Anlagen im Wert von 11,1 Mrd. Euro und lagen damit um 180 Prozentpunkte höher als noch im Jahr 2009.

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