China: Auf den Punkt informiert

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China ist das zweitgrößte Absatzland für Kunststoff- und Gummimaschinen. Der Fachverband hat für seine Mitglieder im Vorfeld der Chinaplas Daten und Fakten über China zusammengestellt.

China ist das zweitgrößtes Absatzland für Kunststoff- und Gummimaschinen. Konjunkturberichte gibt es für alle drei Abnehmerbereiche: Automobil, Bauindustrie und Verpackung. Im Konjunkturbericht zur chinesischen Automobilindustrie ist zu lesen, dass sich der chinesische Kfz-Markt durch die Umorientierung vom Verbrennungs- zum Elektromotor im Umbruch befindet. Im Jahr 2017 blieben die Pkw-Verkäufe dadurch mit 1,4 % nur knapp im Plus.

„BMW und Great Wall in China planen ein Joint Venture zur Produktion der Elektroversion des Mini!“, ergänzen die Auto-News.

Die Einschätzungen der Mitgliedsunternehmen zum Absatzmarkt China lassen sich anhand der Tendenzumfrage ablesen: Die Nachfragesituation wird für das zweite Halbjahr 2017 besser bewertet als für das erste. Auch für die Entwicklung des Auftragseingangs im 1. Halbjahr 2018 sind die Einschätzungen weiterhin optimistisch.

Und dass im Jahr 2017 Kunststoff- und Gummimaschinen im Wert von 717 Mio. Euro von Deutschland nach China exportiert wurden, können Sie in der Statistik-Datenbank recherchieren.

Laut Kunststoff-Cluster soll der Verbrauch von Kunststoff in China im Jahr 2018 bei ca. 93 Mio. Tonnen liegen. Davon entfallen 42 % auf den Anwendungsbereich Verpackung, 22 % auf die Bauindustrie und 7 % auf die Automobilindustrie. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der chinesischen Nachfrage nach Kunststoff von 2016 bis 2020 wird mit ca. 5 % angegeben.

Besonders imposant ist auch der chinesische Kunststoffverbrauch pro Kopf: Lag dieser im Jahr 2012 noch bei 48 kg, sind es im Jahr 2018 schon 66,5 kg, und 2020 sollen es dann knapp 73 kg sein.