Die Plastindia steht in den Startlöchern

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Die Qualität “made in Germany” wird in Indien hochgeschätzt, das zeigt der zweite Platz mit einem Marktanteil von 24 Prozent.

Am 7. Februar startet die Plastindia 2018 in Gandhinagar. Sechs Tage lang werden sich dort 2.000 Unternehmen der Kunststoffindustrie vor internationalem Publikum präsentieren. Im deutschen Pavillon erwarten 73 deutsche Unternehmen aus dem Kunststoff- und Gummimaschinenbau die Messebesucher aus aller Welt.

Den größten Anteil am indischen Markt für Kunststoff- und Gummimaschinen hält mit 31 Prozent China. Doch der deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau braucht sich keineswegs zu verstecken. Dass Qualität “made in Germany” in Indien hochgeschätzt wird, zeigt der zweite Platz mit einem Marktanteil von 24 Prozent.

Aktuell wächst die indische Volkswirtschaft zwar etwas langsamer als noch vor einigen Jahren, dennoch bleibt der Wirtschaftsausblick positiv. Auch für den Automobilsektor und den Verpackungsbereich wird es langfristig Wachstumsimpulse geben. Und das trotz der Hürden, die die indische Regierung aufgebaut hat – Stichworte sind hier Demonetisierung oder die Einführung der landesweit einheitlichen Waren- und Dienstleistungssteuer (Goods and Services Tax, GST).

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An den Außenhandelszahlen lässt sich ebenfalls ablesen, dass die indische Wirtschaft eine kleine Verschnaufpause eingelegt hat. Die deutschen Exporte von Kunststoff- und Gummimaschinen gingen im Zeitraum Januar bis November 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 3,3 Prozent zurück.

Ein Indiz dafür, dass die indische Kunststoffindustrie jedoch auch weiter auf dem Wachstumspfad unterwegs ist, ist der prognostizierte Kunststoffverbrauch für die Region. Dieser soll bis 2020 um durchschnittlich 8 Prozent anwachsen (Quelle: EUROMAP-Studie “Country Cluster”).

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Auch die erwähnte EUROMAP-Studie “Country Cluster – Plastics Resin Production and Consumption in 63 Contries Worldwide 2009 – 2020" erhalten Sie als Mitglied kostenfrei.