Interplastica ante portas

Shutterstock

116 Unternehmen aus dem Kunststoff- und Gummimaschinenbau bei INTERPLASTICA in Russland

Am 23. Januar 2018 ist es wieder soweit, die INTERPLASTICA als bedeutendste russische Messe der Kunststoffindustrie öffnet ihre Tore. Im deutschen Pavillon präsentieren dieses Mal 116 Unternehmen aus dem Kunststoff- und Gummimaschinenbau ihre Produkte.

Vor Ort Flagge zu zeigen bleibt auch weiterhin wichtig, um den hauchdünnen Vorsprung beim Marktanteil gegenüber dem zweitplatzierten China behaupten zu können.

Konjunkturell ist eine leichte Belebung des russischen Marktes zu spüren, speziell aus dem Verpackungsbereich kommen positive Signale. Auch die Lieferungen deutscher Kunststoff- und Gummimaschinen nach Russland haben wieder angezogen: in den ersten zehn Monaten 2017 wurden 45,5 Prozent mehr Maschinen nach Russland verkauft als noch im gleichen Zeitraum in 2016. Aus dem Bereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen wird ein moderates Plus von 3,6 Prozent vermeldet. Im Kunststoff- und Gummimaschinenbau hat 2017 das schwache Vorjahr überflügelt. Geht der Trend weiter, könnten die Exporte bald wieder in Regionen vorstoßen, die zum letzten Mal in den außerordentlich guten Jahren 2012 und 2013 erreicht wurden.

Dass die konjunkturelle Erholung in Russland andauern könnte, zeigt der für die Region prognostizierte Kunststoffverbrauch, er soll bis 2020 um durchschnittlich 4 Prozent anwachsen. Im Jahr 2018 wird erstmals die Schwelle von 6 Mio. Tonnen konsumiertem Kunststoff überschritten (Quelle: EUROMAP-Studie „Country Cluster“).

Mitgliedsunternehmen, die sich über die konjunkturellen Aussichten weiter informieren möchten, können beim Fachverband Konjunkturberichte über die russische Bauindustrie, die Automobilindustrie sowie die Verpackungsindustrie anfordern. Eine formlose E-Mail an emma.ehrhardt@vdma.org genügt.

Die erwähnte EUROMAP-Studie „Country Cluster – Plastics Resin Production and Consumption in 63 Countries Worldwide 2009 – 2020“ erhalten unsere Mitglieder ebenfalls kostenfrei. Dort finden sich Daten zur Kunststoffproduktion und -verbrauch in 62 weiteren Ländern.