Auf Entdeckungstour im kenianischen Verpackungsmarkt

Rike | pixelio.de

Vor Ort wurde schnell klar, dass der Verpackungsmarkt in Kenia vielfältige Chancen für deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbauer bereithält.

Ende Oktober unternahm der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen mit sechs seiner Mitglieder eine dreitägige Fact-Finding Tour nach Kenia, um den dortigen Verpackungsmarkt intensiver kennenlernen zu können.

Betrachtet man alleine die nüchternen Zahlen, so ist Potenzial für zukünftige Geschäftsbeziehungen im Bereich Verpackung in der gesamten Region Subsahara auf jeden Fall vorhanden. Denn bis 2050 wird sich die Bevölkerung in Afrika von derzeit einer Milliarde auf dann zwei Milliarden Menschen verdoppeln. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln in der Region ist in den vergangenen Jahren bereits sprunghaft angestiegen.

 

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Aber auch bei den Begegnungen mit den Menschen vor Ort wurde schnell klar, dass der Verpackungsmarkt in Kenia vielfältige Chance bereithält. So standen beispielsweise direkt am ersten Tag der Reise Firmenbesichtigungen bei kenianischen Verarbeitern auf dem Programm.  Hier fanden die Maschinenbauer bei ihren potenziellen Geschäftspartnern stets ein offenes Ohr.

Am zweiten Tag hatten die Teilnehmer der Reise dann die Gelegenheit bei einer B2B-Konferenz ihr Unternehmen vorzustellen und im Anschluss mit den kenianischen Firmenvertretern direkte B2B-Gespräche zu führen. Neben einigen bekannten Gesichtern, die man bereits aus den Besuchen vom Vortag kannte, konnte die deutsche Delegation viele weitere kenianische Firmen aus dem Verpackungssektor begrüßen. Über den Tag verteilt, konnten auf diese Art und Weise viele interessante Gespräche geführt und wertvolle neue Kontakte geknüpft werden.

Zum Abschluss der Reise besichtigten die deutschen Maschinenbauer noch ein Zentrum für Aus- und Weiterbildung von lokalen Fachkräften, das ab Januar 2018 Kurse anbietet, die sich am Konzept der deutschen dualen Berufsausbildung orientieren. Dieses Ausbildungszentrum wurde von der VDMA-Abteilung Bildung und dem Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen gemeinsam mit dem lokalen Partner Centurion Systems Limited ins Leben gerufen und steht auch für andere Branchen, die Bedarf an lokalen Fachkräften haben, offen (siehe auch hier). Anschließend erfolgte noch ein kurzer Stopp bei Krones, wo bereits eine langjährige Partnerschaft mit Centurion gepflegt wird und eindrucksvoll aufgezeigt wurde, dass im kenianischen Verpackungsmarkt etwas möglich ist.

Im Anschluss daran machte sich die deutsche Delegation auf den Weg zum Flughafen, um zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck die Heimreise anzutreten. Unisono versicherte man sich beim Abschied, dass dies nicht die letzte Reise nach Afrika bzw. speziell in die Region Subsahara war.

Eindrücke der Reise in der Fotogalerie.

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